Selbstbewusstsein stärken mit Hypnose. So geht’s!

Löwen haben Selbstvertrauen

Du möchtest Dein Selbstbewusstsein stärken mit Hypnose? Dann sag ich Dir erst einmal: Gut, dass Du hier bist!

Du hast jetzt schon gewonnen, weil Du Dich mit dem Thema Selbstbewusstsein überhaupt befasst.

Ein löwenstarkes Selbstbewusstsein kann Dir nämlich einen kräftigen Schubs geben in Richtung Zufriedenheit und glücklich sein.

Ja ja, ich weiss, eigentlich heisst es bärenstarkes Selbstbewusstsein. Aber ich habe einen Grund warum, ich löwenstark schreibe. Den verrate ich Dir später.

selbstbewusst von Klippe springen

Ja, Du kannst!

Ich schreibe Dir hier, warum Hypnose zur Steigerung des Selbstbewusstseins eine gnadenlos gute Methode ist.

Ok, lass uns loslegen. Erst einmal klären wir die 3 wichtige Fragen:

  • warum ist Selbstbewusstsein überhaupt wichtig?
  • wie erkennt man ein Mangel an Selbstbewusstsein?
  • wie erkennst Du selbstbewusste Menschen?

Denn bevor wir gute Lösungen finden können, müssen wir das Problem erst einmal klar benennen und verstehen.

Warum ist Selbstbewusstsein überhaupt wichtig?

Um es mal direkt auf den Punkt zu bringen:

Selbstbewusstsein ist wichtig, um ein reichhaltiges, ausgefülltes und wunderbares Leben zu führen.

Das ist Dir zu schwammig und überzeugt Dich noch nicht?

Ok, hier noch ein paar Argumente. Wusstest Du, dass Leute mit gutem Selbstbewusstsein:

  • glücklichere Beziehungen führen
  • erfolgreicher sind
  • durchschnittlich ein höheres Gehalt verdienen

Habe ich jetzt Deine Aufmerksamkeit? Ok, dann lass uns jetzt herausfinden, wie auch Du das erreichen kannst.

Woran erkennt man ein geringes Selbstbewusstsein?

Ein geringes Selbstwertgefühl zieht viele Probleme nach sich. Meist sind Betroffene nicht zufrieden mit sich und ihrem Leben.

Warum?

Hier siehst Du, wie sich ein niedriges Selbstbewusstseins im Alltag zeigt:

  • Wenig Durchsetzungskraft: Vorhaben werden bei Widerstand oder Problemen wieder aufgegeben
  • Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
  • Konflikte werden vermieden, Harmonie wird gesucht
  • Häufige Vergleiche mit anderen; die anderen werden oft als “besser“ wahrgenommen
  • Probleme, nein zu sagen und anderen Grenzen zu setzen
  • Häufiges entschuldigen, nicht klar Stellung beziehen

Das sind einige der Bereiche, in denen sich mangelndes Selbstbewusstsein zeigt. Kein Wunder, wenn dann Zufriedenheit und glücklich sein auf der Strecke bleiben.

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Kannst Du Dich in einigen Punkten wieder erkennen? Dann ist es an der Zeit, an Deinem Selbstbewusstsein und Deinem Selbstwert zu arbeiten.

Ich unterstütze Dich dabei.

Wie Du selbstbewusste Menschen erkennst

Selbstbewusste Menschen gehen voran.

Hier ein paar Schlagworte, wie Du selbstbewusste Menschen im Alltag erkennst:

So ticken selbstbewusste Menschen

Auf der Handlungsebene:

  • sie glauben an sich und ihre Fähigkeiten
  • sie setzen sich Ziele und fangen an, sie umzusetzen. Ohne langes rumlamentieren
  • sie wissen was sie wollen und entschuldigen sich nicht dafür, es sich holen zu wollen
  • sie sehen Widerstände und Schwierigkeiten als Teil des Weges. Und gehen einfach weiter
  • sie sagen klar, was sie wollen und was nicht. Wenn es dann zu Konflikten kommt, tragen sie diese aus
  • sie setzen Grenzen und verteidigen diese
  • sie setzen ihre eigenen Vorstellungen und Werte um, nicht die irgendwelcher Leute
  • sie sind nicht schüchtern sondern kontaktfreudig
  • sie nehmen Herausforderungen gerne an
  • sie suchen sich Hilfe, wenn sie nicht weiterkommen
  • Auf der gedanklichen Ebene:

  • sie denken nicht in möglichen Fehlern oder Fehlschlägen, sondern in Chancen und Zielen
  • sie kauen nicht auf der Vergangenheit herum (verpasste Chancen, vermeintlich falsche Entscheidungen etc.) sondern gestalten die Gegenwart
  • sie denken folgerichtig: Ziel setzen. Plan machen. Tun.
  • Auf der Gefühlsebene:

  • sie strahlen Enthusiasmus und Sicherheit aus
  • sie haben Selbstrespekt und Selbstakzeptanz
  • Bei Misserfolgen schämen sie sich nicht sondern lernen die Lektion daraus und machen einfach weiter

  • Was ist Selbstbewusstsein überhaupt?

    Wir verwenden in der normalen Alltagssprache viele Worte, mit denen wir eigentlich das gleiche meinen:

    Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstliebe, Selbstrespekt oder Selbstwert.

    Besonders häufig wird von Selbstbewusstsein und Selbstwert gesprochen. Hierbei gibt es aber eine wichtige Unterscheidung:

    Wenn wir Selbstbewusstsein haben, dann haben wir Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Dadurch stellen wir uns den Herausforderungen des Lebens.

    Wir halten uns also nicht zurück, sondern gehen die Dinge an. Auch dann, wenn sie schwer erscheinen.

    Auch dann, wenn wir noch nicht wissen, was letztendlich dabei heraus kommt.

    von seinen Fähigkeiten überzeugt sein

    Ich schaff das schon!

    Wir gehen Risiken ein und machen Fehler.

    Einfach weil wir überzeugt davon sind, es letztendlich zu schaffen. Wir haben vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten. Wir sind selbstbewusst.

    Der feine Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstwert

    Selbstwert ist hingegen etwas anderes als Selbstbewusstsein. Selbstwert bedeutet: Wie viel Wert messe ich mir selber als Person bei?

    Beim Selbstwert geht es also eher um diese Fragen:

    • Was halte ich von mir?
    • Wie denke ich über mich als Menschen?
    • Wie fühle ich mich in meiner Haut?
    • Fühle ich mich mit meiner Erscheinung, mit meinen Eigenschaften, so wie ich bin - fühle ich mich damit wohl? Erlebe ich mich damit als wertvollen Menschen?

    Und das ist aus meiner Sicht der wirklich wichtige Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl:

    Beim Selbstbewusstsein geht es um das, wass ich tue und kann.

    Beim Selbstwert(gefühl) geht es um das, was ich bin.

    Da ist keine Erbsenzählerei meinerseits, sondern eine wichtige Unterscheidung. Denn es zeigt, dass hohes Selbstbewusstsein nicht unbedingt mit einem hohem Selbstwert einher gehen muss.

    Beispiel für diesen Unterschied

    Slbstwert als Rockstar?

    Kann sich der Musiker nach dem Konzert alleine im Hotelzimmer auch noch gut fühlen?

    Der begnadete Musiker, der selbstbewusst vor tausenden von Menschen eine super Performance auf der Bühne abliefert. Cool, abgeklärt und unheimlich selbstbewusst.

    Und dann geht der gleiche Musiker hin und zerstört sich selber mit Alkohol oder Drogen. Wie passt das zusammen? - Er ist selbstbewusst, hat aber einen geringen Selbstwert.

    Natürlich hinkt dieses Beispiel etwas, denn es kommen auch noch die Umstände dazu, also das Milieu, in dem er sich bewegt. Aber das Prinzip ist klar, oder?

    Manchmal sind wir auch in einem Lebensbereich selbstbewusst, in einem ähnlichen aber nicht.

    Als Beispiel wäre die selbstbewusste 400-Meter Läuferin zu nennen, die aber voller Selbstzweifel ist bei den Gedanken an einen 5000 Meter Lauf.

    Selbstbewusstsein kann also in verschiedenen Lebensbereichen mal stark und mal schwach ausgeprägt sein. Selbstwertgefühl hingegen ist konstant.

    Für echte Veränderung müssen wir also an beiden Flanken arbeiten: Selbstbewusstsein und Selbstwert stärken.

    Wie gut, dass wir mit Hypnose in beiden Bereichen ansetzen können. Dazu ist es gut zu wissen, wie unser Unbewusstes über Hypnose für uns nutzen können.

    Wie unser Unbewusstes funktioniert

    In der Hypnose nehmen wir Kontakt zu unserem Unbewussten auf. Das Unbewusste ist der Bereich, der unterhalb der Wahrnehmungsschwelle seine Arbeit tut.

    So brauchen wir auf der körperlichen Ebene zum Beispiel nicht darauf zu achten, wann wir den nächsten Atemzug nehmen. Oder auf welche Weise das Blut in die Arme gepumpt wird.

    Denn diese körperlichen Vorgänge werden in Zusammenarbeit mit dem Unbewussten automatisch für uns erledigt. Ohne unser bewusstes Nachdenken.

    Aber das Unbewusste kann noch viel mehr.

    Wir können das Unbewusste als eine Art Sammelbecken all unserer Lebenserfahrungen sehen. Schöner und belastender Lebenserfahrungen.

    Daraus haben wir bestimmte Lebenslektionen gelernt, die uns auch heute noch prägen.

    Das Unbewusste bei der Arbeit?

    Das Problem an der ganzen Sache ist nun: Diese Lektionen sind oft tief im Unbewussten verborgen und uns bewusst gar nicht zugänglich.

    Wir erleben sie aber quasi indirekt als:

    • Gedanken
    • Gefühle
    • Symptome

    Kennst Du das, wenn Du jemanden triffst, den Du auf Anhieb sympathisch findest?

    Dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass dieser Mensch bestimmte Eigenschaften hat. Nämlich Eigenschaften, die Du auch bei anderen Menschen aus Deiner Lebensgeschichte kanntest. Menschen, die Du sehr gemocht hast.

    Dein Unbewusstes stellt dann diese Verbindung sofort unterhalb der Wahrnehmungsschwelle her. Und erzeugt dann die Sympathie und das gute Gefühl in Dir.

    Niedriges Selbstbewusstsein und das Unbewusste

    Das Unbewusste verarbeitet also im Alltag unglaublich viele Informationen, schon bevor der bewusste Verstand überhaupt einsetzt.

    Und das ist gut so, denn das hat uns das Überleben gesichert.

    Das Unbewusste hat gelernt, Gefahren blitzschnell als solche zu erkennen. Und es zeigt uns das über die Gefühle, die dann entstehen - zum Beispiel Angst.

    Denn dadurch lernen wir. Hier ein Beispiel:

    Du bist als Kind einmal einen Abhang heruntergerustscht und hast Dir einen Arm dabei gebrochen, weil Du zu nah an die Kante gelaufen bist.


    Das Unbewusste hat diese Lektion gelernt. Und sich das gemerkt.


    Und das zeigt es Dir, indem es danach immer sofort Angst in Dir hervorruft, wenn Du Dich einem Abhang näherst.

    Und das ist genau das Besondere am Unbewussten: Das Unbewusste nutzt all die Lebenserfahrungen für uns.

    Nämlich dazu, uns zu schützen!

    Zu schützen davor, dass wir keine Schmerzen erleiden müssen.

    Aufpassen, Kleiner!

    Das Unbewusste und emotionale Schmerzen

    Und das gilt eben auch für emotionale Schmerzen. Hier ein Beispiel dazu:

    Sandra ist mit zwölf Jahren immer gerne zur Schule gegangen. Sie hatte eine beste Freundin Janina und hat sich super mit ihr verstanden.


    Irgendwann hat sich Janina gegen Sandra gewendet. Das war nach einem Streit der beiden, in dem Sandra Janina mal richtig die Meinung gesagt hat.


    Danach hat Janina auf einmal nur noch mit den anderen Mädchen herumgehangen und Sandra links liegen gelassen. Schlimmer sogar noch: Janina hat angefangen, zusammen mit Mitschülern über Sandra herzuziehen und Gerüchte über Sandra zu verbreiten.


    Irgendwann haben sich dewegen alle Mitschüler von Sandra entfernt. Niemand wollte mehr etwas mit ihr zu tun haben. Sandra fühlte sich extrem traurig und einsam. Das Ganze hielt zwei volle Schuljahre an.


    Schließlich entwickelte sich in Sandra auch der Gedanke: Vielleicht wollen die anderen nichts mit mir zu tun haben, weil ich total uninteressant und irgendwie nicht o.k. bin.

    "Jo", sagst Du jetzt vielleicht. So 'ne vorpubertäre story hat doch nix mit der Sandra von heute mehr zu tun. Ist doch alles lange her und längst vorbei. Sandra ist jetzt eine erwachsene Frau.

    "Doch", sag ich dann.

    Denn die Erfahrungen der zwölfjährigen Sandra sind noch immer in der erwachsenen Sandra abgespeichert. Und bestimmen ihr Verhalten im Heute. Denn Sandra hat dabei wichtige (unschöne) Lebens-Lektionen gelernt:

    “Ich muss aufpassen was ich sage. Wenn ich etwas Falsches sage, gibt es Streit. Und dann wenden sich die anderen ab. Sie können sich auch gegen mich verschwören. Dann stehe ich ganz alleine da“.

    Wie sich Lernerfahrungen festsetzen

    Dieses “Gebot“ ist tief in Sandra’s Unbewussten verborgen. Es kann sein, dass Sandra bewusst gar nichts von diesem Gebot weiss. Sie spürt einfach nur Unbehagen bei Meinungsverschiedenheiten.

    Vor allem wird es ihr immer dann bewusst, wenn ihr in der Partnerschaft etwas nicht passt. Dann sagt sie das meist nicht, sondern sucht eher die Harmonie und macht Zugeständnisse.

    Selbstbewusst Schläge wegstecken

    Das ist nicht Sandra

    Wird Sandra's Partner doch einmal laut und sucht Streit, dann sendet ihr Unbewusstes ihr unangenehme Gefühle, panische Gedanken oder vielleicht auch einen richtig flaues Gefühl im Magen.

    Denn in Sandra's Unbewussten ist gespeichert:

    Streit muss vermieden werden, sonst wenden die anderen sich dauerhaft gegen mich, ich werde verlassen und stehe alleine da.

    Das Besondere daran ist: es passiert blitzschnell im Innern. Ohne, dass Sandra überhaupt darüber nachdenkt.

    Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl von Sandra.

    Und es ist wichtig zu verstehen:

    Das Unbewusste macht all das, um Sandra zu beschützen. Zu beschützen vor einer erneuten Erfahrung von Zurückweisung, Verlassenwerden und Einsamkeit.

    Dieses alte Muster wirkt weit bis ins Erwachsenenleben hinein, wenn nichts dagegen unternommen wird.

    Bewusster und unbewusster Verstand

    Wenn wir Sandra jetzt sagen würden: “Du kannst doch selbstbewusst Deine Meinung immer frei äußern und Dich durchsetzen“, würde sie wahrscheinlich sagen:

    "Ja, weiss ich doch. Passiert ja nichts Schlimmes. Aber ich habe trotzdem irgendwie Angst. Ich weiss auch nicht, warum“

    Das zeigt, wie gründlich das Unbewusste seine Lektion gelernt hat. Denn bei Meinungsverschiedenheiten erzeugt es sofort Angst, um Sandra zu schützen. Zu schützen vor Kritik, Zurückweisung und Einsamkeit.

    Nanu? fragest Du jetzt vielleicht zurecht. Sandra ist doch nicht mehr zwölf Jahre alt und kann sich doch wehren, wenn irgendjemand sich ihr gegenüber unpassend verhält.

    Ja, das ist richtig. Und trotzdem sind die alten Ängste und Befürchtungen des Mädchens immer noch in ihr. Aber es gibt Wege, etwas daran zu ändern.

    Selbstbewusstsein stärken: der Weg

    Wir haben es alle schon einmal gehört: “Wenn Du vom Fahrrad gefallen bist, dann rappel Dich wieder auf und steig sofort wieder auf das Rad“.

    Damit umgehen wir quasi den Schutzmechanismus unseres Unbewussten.

    Denn bevor es abspeichert: “ Radfahren ist gefährlich, halte Dich vom Fahrradfahren fern“, stellen wir uns der Angst und gehen sofort dagegen an.

    Und das ist ja auch eine gute Methode: sich der Angst stellen und sie konfrontieren. Um die Angst damit zu überwinden und zu besiegen.

    Bei vielen Ängsten ist das eine super Sache. Je mehr wir gegen die Angst angehen, desto mehr überwinden wir sie.

    Und desto mehr wächst unser Selbstbewusstsein dadurch.

    Allerdings kann es sein, dass zwar unser Selbstbewusstsein wächst, nicht aber unser Selbstwert. Ein Beispiel:

    Peter hat Angst, vor Gruppen zu sprechen. Er stellt sich also allmählich der Angst und überwindet sich. Dadurch lernt er allmählich, vor kleinen Gruppen zu sprechen. Anfangs noch mit viel Angst, dann schwindet die Angst aber allmählich. Und schließlich kann er sogar vor großen Gruppen frei sprechen.

    Dadurch wächst Peters Selbstbewusstsein vor Gruppen zu sprechen allmählich. Eine gute Sache also.

    Und doch kann es sein, dass da immer noch diese innere Stimme in ihm ist. Die mit den nagenden Selbstzweifeln und innerer Kritik. Die lautet vielleicht so:

    “Das war einigermaßen ok, aber ich hätte viel überzeugender sprechen müssen. Die Zuhörer fanden das sicher blöd. Die haben sich bestimmt gelangweilt. Ich hätte den Vortrag auch ganz anders anfangen müssen. Wenn ich es mir genau überlege, habe ich das eigentlich ziemlich grottenschlecht gemacht.“

    Peters Selbstbewusstsein in bezug auf das freie Sprechen vor einer Gruppe ist also sehr gewachsen. Peters Selbstwert ist aber davon unbeeinflusst immer noch niedrig.

    Peters innere Stimme erschallt quasi direkt aus dem Unbewussten. Sie ist gekoppelt an persönlichen Lebenserfahrungen, die den Selbstwert in Peters Lebensgeschichte geschwächt haben.

    Selbstwert, Selbstbewusstsein und Glaubenssätze

    Das können Abwertungen, Zurückweisungen oder mangelnde Anerkennung gewesen sein. Diese Lebenserfahrungen zeigen sich dann in Form von selbstabwertenden Gedanken (die kritische innere Stimme) oder einschränkenden Glaubenssätzen.

    Glaubenssätze sind Auffassungen über uns selbst und unsere Umwelt. Diese Glaubenssätze bestimmen, wie wir uns selber und unsere Mitmenschen sehen und bewerten.

    - Hypnose Auszeit -


    Hier ein paar Beispiele für einschränkende Glaubenssätze:

  • Ich schaffe das nicht
  • Ich kann eigentlich nichts
  • Ich bin nicht gut genug
  • andere Menschen finden mich inkompetent
  • andere Menschen wollen mich klein machen
  • andere Menschen sind nicht verlässlich
  • Zusammengefasst führen also belastende Lebenserfahrungen zu negativen Glaubenssätzen.

    Diese negative Glaubensätze erzeugen selbstkritische Gedanken und ungute Gefühle über die eigene Person.

    Und genau hier können wir mit der Hypnose ansetzen.

    Warum Hypnose so wirksam ist, um Dein Selbstbewusstsein zu stärken

    Über die Hypnose öffnen wir nämlich die Tore zu unserem Unbewussten. Dort, wo all die negativen “Glaubenssätze“ vor sich hinschlummern und ihr Unwesen treiben. Und dort, wo sich die kritische innere Stimme eingenistet hat.

    Über die Hypnose können wir, während der kritische Verstand etwas in den Hintergrund tritt, dem Unbewussten neue Botschaften anbieten.

    Diese neuen Botschaften sind entweder starke innere Bilder oder Suggestionen. Auf diese Weise können wir mit dem Unbewussten zusammenarbeiten.

    Damit können wir gleichzeitig das Selbstbewusstsein stärken und den Selbstwert erhöhen.

    Gute Sache, sowas.

    Und wie funktioniert das nun genau?

    Ähnlich wie in der Meditation gehen wir bei der Selbsthypnose erst einmal in einen Zustand tiefer Selbstversenkung.

    In der Hypnose oder Selbsthypnose machen wir das am besten mit einer Tranceeinleitung. So eine findest Du in meinem Artikel: Selbsthypnose lernen.

    Ich bin stolz auf meine besonderen Eigenschaften

    In diesem Zustand tiefer Entspannung und Selbstversenkung sind die Tore zum Unbewussten weit geöffnet. Das bedeutet, dass wir in diesem Zustand  sehr empfänglich sind für Suggestionen.

    Das können wir nutzen, um dem Unbewussten neue Botschaften (in Form von Suggestionen) anzubieten. Und damit aktiv anfangen, unsere Glaubenssätze zu verändern.

    Beispiele für die Arbeit mit Hypnose

    Beispiel 1: War der Glaubenssatz von Sandra bisher:

    "wenn ich sage was ich denke, werde ich zurückgewisen und verlassen",

    können wir eine neue Alternative (eine neue Botschaft) anbieten.


    Das könnte dann so klingen:

    "Ich bin ein erwachsener Mensch. Ich habe die Freiheit, Dinge anzusprechen und für mich einzustehen."

    Gleichzeitig könnte Sandra sich im entspannten Zustand der Selbsthypnose vorstellen, wie sie mit jemandem streitet und das ausdrückt, was ihr wichtig ist.

    Das sendet ein klares Signal an das Unbewusste von Sandra, dass es als Erwachene jetzt eine Alternative zum alten Verhalten gibt. Und das sie selbst beim schlimmsten Fall des Verlassenwerdens als Erwachsene damit zurechtkommen kann.

    Nehmen wir noch mal ein allgemeines Beispiel:

    Beispiel 2: Der alte Glaubenssatz lautet:

    "Ich bin nicht liebenswert".

    Die Alternative dazu könnte lauten:

    "Ich bin liebenswert. Mit all meinen Stärken und Schwächen.
    Mit all meinen Makeln und einzigartigen Eigenschaften."

    Dadurch bieten wir dem Unbewussten neue, aktuelle und hilfreiche Informationen zu dem, was wir wünschen.

    Über diese inneren Bilder und Suggestionen erzeugst Du eine neue Selbstbeziehung zu Dir. Mit einer wohlwollenden inneren Stimme.

    Und dem Gefühl: “Ich bin ok, so wie ich bin“.

    Das ist sehr kostbar.

    Tust Du das, stärkst Du damit Dein Selbstbewusstsein und Deinen Selbstwert gleichermaßen.

    Das ist ein Prozess. Und dieser Prozess braucht etwas Zeit. Und Deine Psyche ist dankbar - beginnst Du Deine Veränderung, fühlst Du Dich schnell innerlich gestärkt.

    Die inneren Glaubenssätze sind lange Zeit ein Erfolgsmodell gewesen. Genau wie in dem Beispiel von Sandra haben ihr diese Glaubenssätze erst einmal geholfen. Und erst irgendwann viel später sind sie dann zum Problem geworden.

    Und genau deswegen gibt unser Unbewusstes diese Glaubenssätze nicht so schnell auf.

    Aber bitte nicht verzweifeln. Auch Du kannst Dein Selbstbewusstsein und Deinen Selbstwert aufbauen.

    Selbstwert erhöhen

    Selbstbewusstsein stärken!

    Die Hypnose mp3 zur Stärkung Deines Selbstbewusstseins. Werde zu Deinem besten Du. Hole Dir Deine Unterstützung zur Entfaltung Deines selbstbewussten Potentials!

    So gelingt Selbstbewusstsein stärken mit Hypnose

    Du hast mehrere Wege, die Du wählen kannst, um Selbstwert und Selbstbewusstein systematisch aufzubauen:

    1. Du arbeitest mit Selbsthypnose. Lies dazu meine Artikel: Selbsthypnose lernen und “Was sind Suggestionen“. Entwickle anhand davon gute Suggestionen, die Dein Selbstwertgefühl stärken. Und praktiziere die Selbsthypnose täglich. Damit kannst Du gute Fortschritte erzielen und Dein Selbstbewusstsein und Deinen Selbstwert aufbauen.
    2. Schaue Dich bei meinen Audioaufnahmen zum Thema um. Nutze sie regelmäßig. Sie bieten Dir eine wunderbare Unterstützung auf Deinem Weg.

    Welche der Möglichkeiten Du für Dich nutzt, hängt von Deiner Vorliebe ab und davon, was Du für Dich erreichen möchtest.

    Sobald Du dann nach einiger Zeit spürst, dass Du Dich selbstsicherer und ruhiger fühlst, komme ins Handeln.

    Gehe dann all die Dinge an, die Dir bisher schwer gefallen sind. Dinge, die Du vielleicht auch immer vermieden hast. Werde aktiv!

    Natürlich auch davon, wie tiefgreifend (oder nicht) Dein Selbstwertgefühl verletzt wurde.

    Woran erkennt man (tiefe) Verletzungen des Selbstwertes?

    • Selbstbild: eine (sehr) schlechte Meinung von sich selber haben, sich selber für unzulänglich/unzureichend/inkompetent/unattraktiv halten
    • wiederkehrende depressive Phasen
    • anhaltende Antriebslosigkeit und Motivationslosigkeit
    • sehr verletzlich/sensibel sein, v.a. in bezug auf Kritik von anderen Menschen
    • (starke) Ängste in verschiedensten Lebensbereichen
    • sich bei Misserfolgen beschämt zurückziehen
    • (wiederholte) traumatische Erfahrungen
    • eine (sehr) selbstkritische innere Stimme / selbstabwertende Gedanken     

    Wurde Dein Selbstwertgefühl in Deiner Lebensgeschichte tief verletzt, ist manchmal die Zusammenarbeit mit einem guten (Hypno)-Therapeuten oder Coach erforderlich.

    Du arbeitest dann systematisch an den belastenden Lebenserfahrungen, die Dein Selbstwertgefühl heruntergedrückt haben.

    Wenn Du lieber selber an Dir arbeiten möchtest, um Selbstbewusstsein und Selbstwert zu stärken, beachte:

    Gelegentliche Rückschläge sind Teil des Weges. Mache einfach beharrlich weiter. Und zwar ohne Dich zu verurteilen.

    Wenn Du auf diese Weise vorgehst, wird Dein Umfeld sich schon bald umschauen und Dich fragen: "wie hast Du Dich auf einmal so verändert?".

    Löwen haben Selbstvertrauen

    Du wirst dann einfach lächeln und sagen: "ich fühle mich einfach löwenstark".
    Denn der Löwe vereinigt all das, was Du Dir verdienst: Ruhe, Entspannung, Gelassenheit und eine kraftvoll-selbstbewusste Ausstrahlung.

    Hol es Dir, denn es ist Dein Geburtsrecht!

    Für mich ist es jetzt an der Zeit, in Trance zu gehen. Viel Spaß noch hier bei Hypnose Auszeit!

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